09 – Osaka Tag 1

Und schon ging es weiter – Himeji war ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg nach Osaka, daher waren wir nur eine Nacht dort.

Weil es nur eine recht kurze Strecke bis nach Osaka ist, haben wir uns diesmal für den (Regional-) Zug mit Japan Rail entschieden. Der ist nicht ganz so schnell, aber deutlich günstiger. Für einen Sonntag war es erstaunlich voll im Zug und ich möchte nicht wissen, was hier an einem normalen Werktag los ist …

Vom Bahnhof in Osaka ging es noch ein Stück weiter in die Stadt mit der U-Bahn und dann noch ca. 800m bis zum Hotel. Gegen zwölf waren wir hier, Check-in war aber erst ab 15 Uhr. Wir konnten aber unser Gepäck hier parken und losziehen.

Das Hotel liegt in Shinsaibashi, einem lebhaften Distrikt im Herzen von Osaka. Zu Fuß können wir hier richtig viel erreichen und sind zunächst in das Viertel Amerika-mura (American Village) marschiert. Es gibt eine Fülle von Läden, viele Marken sind natürlich vertreten aber auch unendlich viele kleine schöne und weniger schöne unabhängige Lädchen. Ein stetiger Strom an Menschen fließt auch an so einem Sonntag durch die Straßen. Und wir haben uns ein bisschen treiben lassen. Schließlich sind wir in einer Flipper-Halle gelandet und haben tatsächlich einige Runden mit viel Spaß gespielt. Es war Gott sei Dank nicht ganz so viel los dort und vor allem nicht ganz so laut wie in den Pachinko-Hallen, die wir schon in Tokio gesehen haben. Sonst wäre es nicht auszuhalten gewesen.

Auf dem Rückweg zum Hotel fing es an zu regnen und wir sind ausgewichen auf eine der überdachten Einkaufspassagen, die sich über mehrere Straßenblöcke erstrecken. Diese war in Summe 2 km (!!) lang, wie wir später gelesen haben.

Im Hotel haben wir dann eingecheckt, ein bisschen entspannt und die Gelegenheit genutzt, ein Maschine Wäsche zu waschen. Eigentlich sollte gleich mit getrocknet werden, aber wir mussten dann doch unsere Zimmer noch ein bisschen „dekorieren“.

Nach einem Happy-Hour Drink in der Rooftop-Bar des Hotels ging es ins Nachtleben in Dotonbori. Wieder einmal unfassbar, wieviele Menschenmassen sich hier durch die Gassen schieben und ein Restaurant neben dem anderen um Gäste buhlt.

Wir hatten uns mithilfe von „Claude“ schon vorher für ein kleines veganes Restaurant entschieden, was sich mal wieder als Volltreffer herausstellte. Es war sehr besonders und es gab eigentlich nur zwei Gerichte, aber es passte alles. Die Bilder sprechen für sich.

Fun fact: Das ganze Restaurant OKO (über vier Stockwerke) wird von einer Frau alleine betrieben. Sie kocht und hat alles andere so organisiert, dass die Gäste mit einbezogen werden. Bevor man sich in einem der oberen Stockwerke einen Platz sucht, wählt man unten sein Essen aus und bezahlt es direkt. Getränke nimmt sich weiter oben jeder im Selfservice ( z.B. mit einer Bierzapfmaschine) und bezahlt in Münzen (wer keine zur Hand hat, muss nochmal runter und kann bei der Lady wechseln) . Ehrlichkeit wird vorausgesetzt und scheint zu funktionieren.

08 – Hiroshima -> Himeji

Mit dem Shuttlebus ging es um 09:50 zum Bahnhof, Abfahrt Shinkansen 10:50, pünktliche Ankunft in Himeji nach 242km und 57min (!!).

Vom Bahnhof zum Hotel waren es dann nur rund 500m. Dort das Gepäck abgeladen und direkt zur Burg Himeji, die 1993 das erste Weltkulturerbe Japans war und als die schönste Burg des Landes gilt.

Und in der Tat ist sie von allen Seiten schön anzusehen! Wir sind einmal durch das Hauptgebäude durchgelaufen, auf Socken! Vorher wurden allen Besuchern für die Schuhe Tüten ausgehändigt, sehr sinnvoll.

Die Burg wurde um 1600 rum in der heutigen Form erschaffen. Wie durch ein Wunder hat sie die Bombardements im Krieg unbeschadet überstanden, während ringsherum die ganze Stadt in Flammen aufging.

Mit dem gekauften Kombiticket ging es noch in den angrenzenden Garten Koko-en. Der konnte aber nicht mit dem in Hiroshima mithalten.

Abendessen gab es diesmal bei dem vietnamesischen Restaurant Ao Baba. Sehr lecker und es kamen einige Erinnerungen an unsere Vietnam-Reise vor drei Jahren hoch. Anschließend ging es Dank Nik auf einen Absacker in einer nahen Bar. Er hat einfach ein paar Leute angequatscht, wo man gut hingehen kann. Es war ein guter Tipp. Und auch hier gab es wieder eine Art Tischgebühr. 550Yen, dafür gab es dann eine Schale mit Schokolade und Nüssen. In der Bar in Tokio gab es für die Tischgebühr Flatrate Popcorn.

07 – Hiroshima – Inselbesuch

Ausblick beim Frühstück

Mit einem schönen Ausblick ging es beim Frühstück in die Planung der nächsten Tage. Am Ende haben wir es wieder geschafft, uns drei unter einen Hut zu bringen. Shinkansen und Hotel gebucht, so dass wir dann um 11:30Uhr entspannt auf die Fähre nach Miyajima gehen konnten. Es ist ein echter Touristen Hotspot, gefühlt viel mehr als gestern in dem Friedenspark.

Das Highlight auf der Insel ist das 16m hohe und 60 Tonnen schwere Torii. Wirklich sehr schön. Die Gezeiten waren gerade so, dass wir zu Beginn des Besuches zum Tor laufen konnten.

    Wie das Tor gehören wilde (?) Rehe zu der Insel, die überall herum laufen und alles andere als scheu, sich gerne über die Inhalte der Rücksäcke hermachen. Auch Pässe (nicht unsere) werden schon mal angeknabbert.

    Wenn man etwas vom Ufer wegging, war von dem Trubel nicht mehr viel zu spüren. Bei dem kleinen Spaziergang zum Daisho-Tempel waren wir fast alleine.

    Am Ende des Trips war zumindest so viel Wasser um das Tor, dass sich das Motiv nochmal geändert hat.

    Zum Ausklang ging es am frühen Abend mit dem Bus ein weiteres Mal zu dem kleinen Restaurant vom ersten Abend in Hiroshima, es war wieder sehr lecker und schon fast herzlich wurden wir begrüßt.

    Was uns auffiel: Es gibt so gut wie kein Leben draußen. Auch an dem Hotel, obwohl direkt am Meer gelegen, gibt es keinen schönen Außenbereich mit Terrasse. Kein Vergleich zu den Altstädten in Europa.

    06 – Hiroshima – 06. August 1945 08:15 Uhr

    Ein ganz besonderer Tag mit einem sehr bewegenden Besuch im Friedensmuseum und Friedenspark in Hiroshima.

    Nach einem mäßigen Frühstück sind wir mit dem Bus direkt bis zum Friedenspark mitten in der Stadt gefahren. Gestartet haben wir aber mit dem Museum, was auf jeden Fall die bessere Entscheidung war, denn es erwarteten uns viele wirklich erschütternde und berührende Kommentare von Zeitzeugen, furchtbare und Bilder, Fotos und Texte.

    Es war brechend voll, sehr viele Schulklassen waren unterwegs und natürlich viele Touristen. Aber trotz dieser Massen an Menschen gab es irgendwie eine ganz besondere Stimmung in den Räumen.

    Danach draußen bei schönstem Sonnenschein durch den Friedenspark zu wandeln, tat schon fast gut und fühlte sich tröstlich an. Wenn auch hier die verschiedenen Mahnmale und Erinnerungs-Denkmäler einem immer wieder einen Kloß im Hals verspüren ließen. Die ewige Flamme dort im Park soll brennen, bis die letzte Atombombe von der Welt verschwunden ist. Wir fürchten die brennt noch sehr sehr lange…

    Wir haben dann erstmal an einem schönen Fleckchen im Schatten bei einem leckeren Kaffee gesessen und uns bei einem kleinen Snack gestärkt und wieder gesammelt.

    Auch der wunderschön angelegte Garten, den wir anschließend angesteuert haben, war sehr wohltuend und beruhigend. Der Garten nennt sich Shukkei-en und gilt als Meisterwerk der Gartenkunst. Ein Burgherr aus dem 17. Jhd. ließ ihn seinerzeit erstmalig anlegen.

    Ein bisschen sind wir noch durch die Straßen gezogen, haben in einem veganen Restaurant sehr fancy, aber auch sehr lecker gegessen und waren am Ende doch später als erwartet zurück am Hotel.

    05 – Tokio -> Hiroshima – Olaf, Joe, Emmanuel, Ursula

    Tokio Tag 4 -> Hiroshima

    Mit allem Gepäck ging es gestern (Mittwoch) mit der Metro zur Tokio Station zum Abfahrtsbereich des Shinkansen. Gebucht haben wir den Zug Namens Nozomi67.Der Nozomi ist der aktuell schnellste Shinkansen. Bis Hiroshima sind es mit dem Auto 860km, der Shinkansen fährt die Strecke in knapp 4h und das alle 20min. Ich erspare mir jeden weiteren Kommentar zur Deutschen Bahn. Auch am Bahnsteig ist alles perfekt organisiert. Markierungen zum Einstieg in die jeweiligen Wagen. Vor dem Einstieg noch die obligatorische Bentobox für den Sohn gekauft. Vegetarische / vegane gab es nicht.

    Und dann ging es auf die Sekunde (!) pünktlich, los.

    Wir haben uns für Hiroshima entschieden, weil dort das Wetter die nächsten Tage besser ist als in der Fuji und Kyoto / Osaka Region. Schön, wenn nicht alles vor vornherein durchgetaktet ist.

    Die Fahrt war kurzweilig, am modernen Bahnhof in Hiroshima kam kurz nach der Ankunft der Shuttlebus zum Hotel, welches etwas außerhalb auf einer Insel liegt. Das etwas mondäne Hotel ist stolz darauf , den G7 Gipfel 2023 beherbergt zu haben. Alle oben genannten und noch ein paar mehr waren auch schon hier. Ansonsten versprühen die (Standard-) Zimmer den Charme der 70er Jahre, aber noch gut in Schuss.

    Mit dem Bus und langsamer Straßenbahn ging es dann zum Abendessen wieder in die Stadt. Im Vergleich zu Tokio ist die Stadt mit immerhin 1,2 Mio Einwohnern beschaulich und ruhig, tut gut.

    Wir haben ein winziges Restaurant von Claude empfohlen bekommen, etwas abseits, aber welches die regionale Spezialität auch in vegetarisch serviert: Okonomiyaki. Sehr sehr lecker!. Schön auch, dass es im dem kleinen Restaurant abseits aller Touristenströme keine englische Karte gab, aber mit Google Übersetzer kamen wir zurecht.

    Wir sind noch ganz gut zum Hotel zurückmarschiert und es gab noch einen Absacker in der (langweiligen) Rooftop Bar, immerhin mit schöner Aussicht.

    04 – Tokio Tag 3 – Voll und noch voller

    Heute sind wir erst sehr spät in den Tag gestartet. Erst einmal musste nämlich die Weiterreise geplant und gebucht werden.

    So war es dann schon zwölf Uhr, als wir endlich losgezogen sind. Heute war der Sohnemann unser Reiseführer und hatte das Tagesprogramm zusammen gestellt.

    Zunächst ging es mit der Metro in den Stadtteil Shibuya. Hier war nochmal eine ganz andere Stimmung und NOCH mehr los auf den Straßen. Die ersten Spots lagen dicht beieinander: zunächst die Statue des Hundes Hachiko – auf das Anstellen für ein frontales Foto haben wir verzichtet. Der gleichnamige Film mit Richard Gere ist übrigens wirklich sehenswert und beruht zudem auf einer wahren und traurigen Geschichte.

    Gleich nebenan: Shibuya Crossing – eigentlich nur eine Kreuzung … bei dieser laufen aber bei jeder Grünphase bis zu 2500 Menschen aus unterschiedlichen Richtungen über die Kreuzung und das ist wohl Weltrekord. Ein Spektakel ist es allemal – sowohl, wenn man mittendrin ist als auch von oben.

    Weiter ging es nur ein paar Blöcke weiter zum Shibuya Scramble Square Building. Ein 230m hoher Wolkenkratzer mit wirklich toller Aussichtsplattform. Den Fuji haben wir zwar nicht gesehen, aber es war trotzdem ein grandioses Panorama. Wir hatten Glück, dass es nicht geregnet hat – bei Regen wird die Plattform nämlich geräumt. Als wir wieder weg sind, haben wir gesehen, dass wir auch mit unseren spontan gekauften Tickets Glück hatten, denn nun waren für den Rest des Tages alle Tickets ausverkauft.

    Für unser leibliches Wohl hat uns die Claude-KI auch heute wieder einen guten Tipp für ein veganes Essen in der Nähe gegeben. Ein Mini-Lokal mit max. 20 Plätzen – alle auf kleinen Höckerchen. Wieder hatten wir Glück und haben noch einen Platz ergattern können.

    Als nächstes Stand ein bisschen Bummeln an, bevor es im The Matcha Tokio einen Matcha Latte und einen Matcha Coffee Latte – beide ice – gab. Der Mann wollte nicht und hat nur mal bei uns probiert. Es war erstaunlich gut, aber mein Lieblingsgetränk wird es wohl eher nicht.

    Gestärkt ging es weiter und wir sind durch den größten Park Tokios, den Yoyogipark, geschlendert und haben den Iris-Garten und den Meiji Schrein bewundert- beides aus Edo Zeiten um 1600 (Tokio ist aus dem kleinen Fischerdorf Edo entstanden und hat mittlerweile über 37 Mio. Einwohner). Fast schon eine Oase der Ruhe inmitten des Großstadt-Trubels. Aber der hatte uns nach Verlassen des Parks schnell wieder eingeholt.

    Es ging dann nach einem kurzen Fußmarsch zu einer Rooftop-Bar, von wo aus wir das Treiben von Shibuya Crossing noch einmal im Dämmerlicht und von oben bestaunen konnten.

    Zum Ausklang des Tages ging es noch in den Nightlifedistrikt von Shinjuku. Ein Großangriff auf die Sinne …. es ist voll, laut und überall flackern Lichter in grellen Farben. In einer kleinen Bar irgendwo im vierten Stock – abseits von all dem Trubel konnten wir noch einen Absacker trinken, bevor wir uns auf den rund 45minütigen Heimweg gemacht haben.

    03 – Tokio Tag 2 – Bunt

    Wir haben den Tag mit einem Besuch im teamlabs Digital Art Borderless Museum gestartet. 3h darin gingen schnell rum. Leider können die Fotos nicht ansatzweise wiedergeben, wie die Installationen wirklich wirken. Man taucht sprichwörtlich in fortlaufend neu generierte Bilder ein, diese werden um einen herumgemalt, jedes Bild wird in dem Moment geniert und spielt teilweise mit den Besuchern.
    Von uns und vielen anderen Besuchern gemalte Bilder werden lebendig und werden Teil eines großen Aquariums. Der Besuch hat sich in jedem Fall gelohnt und war das Highlight des Tages..

    Claude hatte wieder einen guten Tipp für ein veganes Restaurant. Wir waren im Alchemy direkt in der Nähe des Museums, sehr empfehlenswert.

    Nächstes Ziel: Tokio Tower. Der 1962 fertig gestellte Fernsehturm, dem Pariser Eiffelturm nachempfunden, hat zwei Aussichtsplattformen, eine auf 150m, eine auf 250m. Wir haben uns für die untere entschieden, im Nachhinein die richtige Wahl.

    Danach ging es noch zum Kaiser Palast, der mit seinen Parks ein riesiges Gelände in der Stadt belegt. Aber am Ende konnten wir nicht viel sehen, auf das Gelände kommt man auch nur in Teilen, da der Kaiser dort noch lebt. Wir blieben außen vor und haben dann zum Abschluss des Tages einen kleinen Billard Salon angesteuert.

    Im dritten Stock eines unscheinbaren Gebäudes haben wir super Billiard Tische vorgefunden. In Deutschland habe ich noch noch nie gesehen, dass die Kugeln nach der Rückgabe alle einzeln abgewischt werden und der Tisch abgefegt wird.

    Zum Wetter: um die 23Grad, bewölkt, aber trotz Regenzeit die meiste Zeit trocken. Für einen Städtetrip ideal.

    Und noch was zum Metro System: Das ist einfach und super organisiert. Mir fällt nichts ein, was in Deutschland irgendwo daran besser ist. Züge, Busse und Metro sind pünktlich und es gibt ein einfaches, Japanweit (!!) einheitliches Zahlungsmittel (Suica Card). Einmal im Handy installiert, lässt es sich leicht nachladen und mit kurzem Vorhalten wird abgerechnet. Davon sind wir in D gefühlt Lichtjahre entfernt.

    02 – Tokio Tag 1 – Hunde- & Katzencafe

    Der Flug war zwar lang, aber sehr bequem, die Einreise lief unproblematisch. Der bestellte Shuttleservice hat uns schon erwartet und nach 25min waren wir gegen 23:30Uhr im Hotel im Stadtteil Asakusa.
    Das im Vergleich zu Dubai winzige Zimmer würde vermutlich 5-6 mal (keine Übertreibung) in die Familiensuite dort mit zwei Schlafzimmern und zwei Bädern passen! Für uns wäre das hier in Tokio unbezahlbar. Aber auch so lässt es sich gut leben: ein „normales“ Doppelbett und quer oben drüber das dritte Bett als Etagenbett.

    Nach einer für mich sehr sehr kurzen Nacht ging es mit einem richtig guten Frühstück in Tag.  Zu Fuß ging es dann los, um die nähere Umgebung vom Hotel zu erkunden.  Nach einigen Minuten konnten wir eine kleine Kantoshow auf der Straße bewundern. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet, als ein Truppe mit vielen Lampinons an Bambusstangen gebunden an uns vorbei zog und sich formierte. Beeindruckend, wie die bis zu 50kg schweren Stangen ausbalanciert wurden.

    Ein paar Meter weiter ist der Senso-Ji, einer der Hotspots und die älteste und bedeutendste Buddhistische Tempelanlage in Tokio. Die ganze Anlage war sehr, sehr voll, der Tempel selber hat uns nicht umgehauen, da haben wir in Vietnam und vor allem in Kambodscha schönere gesehen.

    Wir ließen uns dann durch die angrenzenden Gässchen treiben, vorbei an unzähligen kleinen Läden und Imbissstuben – und – Hunde, Katzen und Kaninchen Cafés. Dort werden wohl vierbeinige Haustiere jeder Art bespaßt und versorgt..

    Durch einen ruhigeren Teil von Asakusa ging es zum Ueno-Park, der uns ein wenig enttäuscht hat. Viel Los, aber als Park langweilig.

    Mit der Metro ging es dann in den Bezirk Akihabara. Eine Gebiet voller Läden rund um Anime, Pokémon und anderen – für uns unbekannte -Spiele. Dazu lange lange Schlangen zu Austellungen und Events zu gleichen Themen oder um Fotos mit Anime- Stars (?) zu machen.

    Dann noch ein kurzer Ausflug nach Ginza und der Shopping Meile mit den ganzen teuren Labels, eher austauschbar.

    Irgendwann stellt sich ja an so einem Tag auch Hunger ein. Vegetarisch ist schon schwierig, vegan hier noch mehr. Trotzdem haben wir ein paar Busstops vom Hotel entfernt ein Restaurant gefunden, was ausschließlich vegane Gyozas in 11 Variationen serviert hat. Die haben uns begeistert und das war ein sehr schöner Tageabschluss!

    01 – Abflug und Ankunft in Dubai

    Lange war es ungewiss, ob wir die Reise überhaupt antreten können, um so schöner ist es, dass wir jetzt unterwegs sind. Zumindest erstmal hin nach Dubai, mal sehen, was in dieser Welt die nächsten Tage und Wochen noch passiert.
    Aber: Wir bleiben zuversichtlich und sind voller Vorfreude auf die Reise, diesmal zu Dritt. Sohnemann hat sich Japan gewünscht, der Wunsch wurde ihm mit dem Abschluss des Abiturs erfüllt.

    Was steht an? Erst mal Dubai für 3 Nächte, dann geht es weiter nach Tokio. Dort haben wir die ersten vier Nächte gebucht, alles, was danach kommt, ist noch offen und wird spontan entschieden.

    Nach einem ruhigen und sehr angenehmen Flug sind wir dann gegen 02:00 Uhr im Hotel am Fuß der Palme angekommen. Nach etwas Verwirrung wegen der Zimmer konnten wir unsere sehr großzügigen und großen Zimmer beziehen.


    Die Nacht war dann kurz, nach dem Frühstück ging es, immer noch verpennt, aufs Dach zum Pool, da wurden wir dann etwas wach.

    Erfrischt ging es in die nahegelegen Mall und von dort aus zum Aussichtspunkt der Palme.
    Der große Unterschied zu unserem Besuch dort 2024: Es war nichts los! Nur zu fünft waren wir auf der Runde, Der Krieg und der Sommer reduzieren die Touristenanzahl erheblich.

    Mit dem Taxi ging es dann zur Dubai Mall, einer riesigen Mall, die wir zunächst erkundet haben, bevor es weiter zum Burj Kalifa ging. Nachdem wir den Ausblick von oben genossen haben, ging es wieder zurück an den Fuß des Wolkenkratzers, wo wir noch die sensationellen Wasser- und Lichtshows und – neu im Programm eine Lasershow – entlang der ganzen Höhe des Gebäudes, bewundert haben.


    Noch ein Absacker an der Hotelbar und schon war der erste Tag rum.

    Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück an den Strand und einmal kurz in das pipiwarme Wasser des Persischen Golf. Lange haben wir es dort aber nicht ausgehalten, wir sind dann schnell zum Pool umgezogen.


    Abends ging es dann zu einer YachtTour durch die Dubai Marina mit einem Abstecher raus auf’s Meer. Sehr chillig!


    Ein weiterer Absacker an der Hotelbar, dann packen und nach einer kurzen Nacht kam um 05:10 Uhr der Fahrer zum Flughafen. Dort sitzen wir jetzt und steigen gleich ein in den Flieger nach Japan.

    Fotos reichen wir nach, aber der erste BlogArtikel soll jetzt endlich mal online gehen.

    P.S. Nachgereicht dank Onboard Wifi 🙂