Das geplante Programm für heute war nicht umfangreich. Die Gegend hier kommt in zwei von unseren drei Reiseführern gar nicht vor. Am Ende war es doch gut ausgefüllt und absolut sehenswert.
Frühstück war heute nur eine Banane, wir wollten früh oben in Owakudani sein, im tektonisch noch aktiven Areal des Hakone Vulkans.
Leider läßt sich der kurze Trail durch die heiße Zone nur noch mit Führer begehen. Im Jahr 2015 gab es hier oben den letzten Ausbruch. Danach wurde der Bereich, der vor 2015 frei zugänglich war, für ein paar Jahre gesperrt und ist erst seit 2022 wieder offen. Das alles stand aber nicht in dem Reiseführer. Die geführte Gruppe um 10:00 haben wir um ein paar Minuten verpasst. Wir konnten uns dann aber zum Glück noch Plätze in der der letztenTour am Tag um 14:30 Uhr reservieren. Hier der Link zur Seite, für alle Fälle: https://www.hakone.or.jp/od-booking/
Wir sind dann mit dem Mietwagen wieder runter vom Berg und zum Hakone Open Air Museum gefahren. Ein Kunstmuseum, hauptsächlich für Skulpturen aller Art. Sehr schön angelegt, mit vielen Skulpturen namenhafter Künstler und einem Gebäude, das ausschließlich Picasso gewidmet war. Gut zwei Stunden waren wir auf dem Gelände unterwegs, ab hier lasse ich die Bilder sprechen. (Anmerkung an dieser Stelle: Leider bekomme ich die Bilder nicht schärfer in WordPress dargestellt. Ärgert mich sehr)
Um 14:00 Uhr waren wir dann ein zweites Mal oben am Krater. 800Yen p.P. kostet die Führung, die eigentlich keine ist, wir werden nur zur Sicherheit von einem Guide begleitet. Der hat trotzdem viel erzählt, leider alles auf Japanisch. Aber es wurde vorgesorgt: Uns wurde der Link zu einer Webseite mitgeteilt, wo all das Gesagte auch auf Deutsch nachzulesen war.
Highlight der eigentlich recht unspektatulärenTour: Das Becken, in dem die Eier schwarz gekocht werden. Sie gelten als Spezialität in Japan und versprechen jedem, der sie isst, ein sieben Jahre längeres Leben.
Die schwarzen Eier werden mit einer kleine Seilbahn vom Becken oben direkt in die Geschäfte unten transportiert und landen dann dort noch heiß im Verkauf. Sie sehen schon komisch aus, aber nach der Tour haben wir uns für 500Yen vier Eier gekauft. Die chemische Reaktion in dem Becken führt zu dieser Farbe und zu einem ein klein wenig anderen Geschmack, aber es schmeckte immer noch wie ein Ei, wie ein leckeres sogar.
Eigentlich sind wir auch in die Gegend gefahren, weil es hier viele Onsen (Thermalbäder) gibt. Einen davon zu besuchen stand auf der Liste vom Sohn für die Reise. Er hat den Punkt heute aber freiwillig runtergenommen. So blieb es bei dem Fußbad im Thermalwasser im Museum.
Fun Fact: Aus Spaß gerade mal geguckt, wie die Touren auf dem Krater für morgen gebucht sind. Sie fallen komplett aus! Aus Sicherheitsgründen. Haben wir wieder mal Glück gehabt.

Hoffentlich stimmt das mit den 7 Jahren,dann hat sich der Eierkauf gelohnt👍
Da kann der Skulpturenäpark hier in Wuppertal nicht mithalten,obwohler er wirklich sehenswert ist.🤗