Heute sind wir erst sehr spät in den Tag gestartet. Erst einmal musste nämlich die Weiterreise geplant und gebucht werden.
So war es dann schon zwölf Uhr, als wir endlich losgezogen sind. Heute war der Sohnemann unser Reiseführer und hatte das Tagesprogramm zusammen gestellt.
Zunächst ging es mit der Metro in den Stadtteil Shibuya. Hier war nochmal eine ganz andere Stimmung und NOCH mehr los auf den Straßen. Die ersten Spots lagen dicht beieinander: zunächst die Statue des Hundes Hachiko – auf das Anstellen für ein frontales Foto haben wir verzichtet. Der gleichnamige Film mit Richard Gere ist übrigens wirklich sehenswert und beruht zudem auf einer wahren und traurigen Geschichte.
Gleich nebenan: Shibuya Crossing – eigentlich nur eine Kreuzung … bei dieser laufen aber bei jeder Grünphase bis zu 2500 Menschen aus unterschiedlichen Richtungen über die Kreuzung und das ist wohl Weltrekord. Ein Spektakel ist es allemal – sowohl, wenn man mittendrin ist als auch von oben.
Weiter ging es nur ein paar Blöcke weiter zum Shibuya Scramble Square Building. Ein 230m hoher Wolkenkratzer mit wirklich toller Aussichtsplattform. Den Fuji haben wir zwar nicht gesehen, aber es war trotzdem ein grandioses Panorama. Wir hatten Glück, dass es nicht geregnet hat – bei Regen wird die Plattform nämlich geräumt. Als wir wieder weg sind, haben wir gesehen, dass wir auch mit unseren spontan gekauften Tickets Glück hatten, denn nun waren für den Rest des Tages alle Tickets ausverkauft.
Für unser leibliches Wohl hat uns die Claude-KI auch heute wieder einen guten Tipp für ein veganes Essen in der Nähe gegeben. Ein Mini-Lokal mit max. 20 Plätzen – alle auf kleinen Höckerchen. Wieder hatten wir Glück und haben noch einen Platz ergattern können.
Als nächstes Stand ein bisschen Bummeln an, bevor es im The Matcha Tokio einen Matcha Latte und einen Matcha Coffee Latte – beide ice – gab. Der Mann wollte nicht und hat nur mal bei uns probiert. Es war erstaunlich gut, aber mein Lieblingsgetränk wird es wohl eher nicht.
Gestärkt ging es weiter und wir sind durch den größten Park Tokios, den Yoyogipark, geschlendert und haben den Iris-Garten und den Meiji Schrein bewundert- beides aus Edo Zeiten um 1600 (Tokio ist aus dem kleinen Fischerdorf Edo entstanden und hat mittlerweile über 37 Mio. Einwohner). Fast schon eine Oase der Ruhe inmitten des Großstadt-Trubels. Aber der hatte uns nach Verlassen des Parks schnell wieder eingeholt.
Es ging dann nach einem kurzen Fußmarsch zu einer Rooftop-Bar, von wo aus wir das Treiben von Shibuya Crossing noch einmal im Dämmerlicht und von oben bestaunen konnten.
Zum Ausklang des Tages ging es noch in den Nightlifedistrikt von Shinjuku. Ein Großangriff auf die Sinne …. es ist voll, laut und überall flackern Lichter in grellen Farben. In einer kleinen Bar irgendwo im vierten Stock – abseits von all dem Trubel konnten wir noch einen Absacker trinken, bevor wir uns auf den rund 45minütigen Heimweg gemacht haben.


















































































































