14 – Kyoto – Nur noch 1595 Tempel/Schreine

Der zweite Tag in Kyoto beginnt mit einem kurzen Besuch beim Geldautomaten. Die Tempel möchten für die Besuche gerne Bargeld haben. Der Automat im 7eleven hat sich als zuverlässig und günstig erwiesen, andere Banken haben unsere Karte nicht akzeptiert.

Heute war der Sohn wieder Reiseführer. Sein und somit unser erstes Ziel war der Fushini-Inari-taisha und zählt zu den ältesten Schreinen Kyoto. Es gab Torii (SchreintoreI ohne Ende. Über 10.000 sollen es sein, die sich weitläufig bis hoch auf den Weg verteilen. Sehr schön anzuschauen und somit auch sehr sehr voll Mit ein bisschen Geduld gelingen Fotos trotzdem auch ohne Menschen. Leider hat mein linkes Knie heute gestreikt, darum habe ich auf den Spaziergang höher auf den Berg verzichtet,. Den haben Nik und Antje alleine gemacht.

Irgendwann hatten wir genug Torii gesehen und auf ging es zum nächsten Tempel. Vom Bahnhof führte der Weg durch eine schmale Straße mit unzähligen (Ramsch-)Shops und Imbissen. Aber die Massen müssen dadurch, um zum zum nächsten Tempel mit der schönen Pagode, dem Kiyomizu-dera. Die Besonderheit hier: Der Unterbau inkl. sehr sehr großer Terrasse ist eine gewaltige Holzkonstruktion, die komplett ohne Nägel erbaut wurde.

Der „heiße Scheiss“ hier, noch mehr als an den anderen Tempeln: Rent-a- Kimono, um dann damit zu posen. Dem ein oder anderen steht er, die meisten sehen mindestens seltsam darin aus.

Der Tempel liegt im Gion-Viertel, bekannt und stark besucht wegen der alten hübschen Häuser dort. Aber leider völlig überlaufen und auch wenig authentisch.

Alles in allem haben wir viel Zeit dort verbracht. Tempel und Torii gucken macht hungrig, darum noch einmal kurz ins Zentrum und fündig geworden in dem ganz kleinen (veganen) Restaurant Nijiya mit nur sieben Sitzplätzen. Ausgesprochen lecker und sehr zu empfehlen.

Wir waren recht früh im Hotel und haben dann begonnen, die letzten Tage zu planen sowie Unterkunft und Transport zu buchen. Das Hotel hier in Kyoto haben wir spontan um eine Nacht verlängert, um einen weiteren Tag für die Sehenswürdigkeiten hier zu haben.

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