Tokio Tag 4 -> Hiroshima
Mit allem Gepäck ging es gestern (Mittwoch) mit der Metro zur Tokio Station zum Abfahrtsbereich des Shinkansen. Gebucht haben wir den Zug Namens Nozomi67.Der Nozomi ist der aktuell schnellste Shinkansen. Bis Hiroshima sind es mit dem Auto 860km, der Shinkansen fährt die Strecke in knapp 4h und das alle 20min. Ich erspare mir jeden weiteren Kommentar zur Deutschen Bahn. Auch am Bahnsteig ist alles perfekt organisiert. Markierungen zum Einstieg in die jeweiligen Wagen. Vor dem Einstieg noch die obligatorische Bentobox für den Sohn gekauft. Vegetarische / vegane gab es nicht.

Und dann ging es auf die Sekunde (!) pünktlich, los.
Wir haben uns für Hiroshima entschieden, weil dort das Wetter die nächsten Tage besser ist als in der Fuji und Kyoto / Osaka Region. Schön, wenn nicht alles vor vornherein durchgetaktet ist.
Die Fahrt war kurzweilig, am modernen Bahnhof in Hiroshima kam kurz nach der Ankunft der Shuttlebus zum Hotel, welches etwas außerhalb auf einer Insel liegt. Das etwas mondäne Hotel ist stolz darauf , den G7 Gipfel 2023 beherbergt zu haben. Alle oben genannten und noch ein paar mehr waren auch schon hier. Ansonsten versprühen die (Standard-) Zimmer den Charme der 70er Jahre, aber noch gut in Schuss.
Mit dem Bus und langsamer Straßenbahn ging es dann zum Abendessen wieder in die Stadt. Im Vergleich zu Tokio ist die Stadt mit immerhin 1,2 Mio Einwohnern beschaulich und ruhig, tut gut.
Wir haben ein winziges Restaurant von Claude empfohlen bekommen, etwas abseits, aber welches die regionale Spezialität auch in vegetarisch serviert: Okonomiyaki. Sehr sehr lecker!. Schön auch, dass es im dem kleinen Restaurant abseits aller Touristenströme keine englische Karte gab, aber mit Google Übersetzer kamen wir zurecht.
Wir sind noch ganz gut zum Hotel zurückmarschiert und es gab noch einen Absacker in der (langweiligen) Rooftop Bar, immerhin mit schöner Aussicht.
