02 – Tokio Tag 1 – Hunde- & Katzencafe

Der Flug war zwar lang, aber sehr bequem, die Einreise lief unproblematisch. Der bestellte Shuttleservice hat uns schon erwartet und nach 25min waren wir gegen 23:30Uhr im Hotel im Stadtteil Asakusa.
Das im Vergleich zu Dubai winzige Zimmer würde vermutlich 5-6 mal (keine Übertreibung) in die Familiensuite dort mit zwei Schlafzimmern und zwei Bädern passen! Für uns wäre das hier in Tokio unbezahlbar. Aber auch so lässt es sich gut leben: ein „normales“ Doppelbett und quer oben drüber das dritte Bett als Etagenbett.

Nach einer für mich sehr sehr kurzen Nacht ging es mit einem richtig guten Frühstück in Tag.  Zu Fuß ging es dann los, um die nähere Umgebung vom Hotel zu erkunden.  Nach einigen Minuten konnten wir eine kleine Kantoshow auf der Straße bewundern. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet, als ein Truppe mit vielen Lampinons an Bambusstangen gebunden an uns vorbei zog und sich formierte. Beeindruckend, wie die bis zu 50kg schweren Stangen ausbalanciert wurden.

Ein paar Meter weiter ist der Senso-Ji, einer der Hotspots und die älteste und bedeutendste Buddhistische Tempelanlage in Tokio. Die ganze Anlage war sehr, sehr voll, der Tempel selber hat uns nicht umgehauen, da haben wir in Vietnam und vor allem in Kambodscha schönere gesehen.

Wir ließen uns dann durch die angrenzenden Gässchen treiben, vorbei an unzähligen kleinen Läden und Imbissstuben – und – Hunde, Katzen und Kaninchen Cafés. Dort werden wohl vierbeinige Haustiere jeder Art bespaßt und versorgt..

Durch einen ruhigeren Teil von Asakusa ging es zum Ueno-Park, der uns ein wenig enttäuscht hat. Viel Los, aber als Park langweilig.

Mit der Metro ging es dann in den Bezirk Akihabara. Eine Gebiet voller Läden rund um Anime, Pokémon und anderen – für uns unbekannte -Spiele. Dazu lange lange Schlangen zu Austellungen und Events zu gleichen Themen oder um Fotos mit Anime- Stars (?) zu machen.

Dann noch ein kurzer Ausflug nach Ginza und der Shopping Meile mit den ganzen teuren Labels, eher austauschbar.

Irgendwann stellt sich ja an so einem Tag auch Hunger ein. Vegetarisch ist schon schwierig, vegan hier noch mehr. Trotzdem haben wir ein paar Busstops vom Hotel entfernt ein Restaurant gefunden, was ausschließlich vegane Gyozas in 11 Variationen serviert hat. Die haben uns begeistert und das war ein sehr schöner Tageabschluss!