NYC 6

Wie die Rinder zur Schlachtbank wurden wir heute zu Liberty Island und Ellis Island geführt. Ein echte Massenveranstaltung. Freiheitsstatue war ok, wir hatten über das Internet noch Tickets für das Podest gebucht. Wir wären auch gerne in die Krone geklettert, aber im September waren die ersten Tickets erst wieder im Dezember zu bekommen.

Schön ist sie die Statue, aber einmal umrunden reicht. Dann wieder im Transport zum Ellis Island. Dort hatte ich dann meinen Flash und keinen Bock mehr. Die Ausstellung kann nichts dafür, die wäre sicher sehr interessant gewesen, aber mir in dem Moment einfach zu viel.

Nachdem der Massentransport seine Fracht wieder an Land gelassen hat und wir auf eigene Faust durch den Financial District gewandert sind, ging es langsam wieder besser. Nach einer kleinen Stärkung ging es durch China Town nach Little Italy. Rechte Strassenseite China, linke Seite Italien. Die Grenzen liegen unsichtbar dazwischen. In Little Italy sehr viele Restaurants an der Straße, bei 27° kamen echte mediterrane Gefühle hoch.

Das Highlight des Tages war aber dann die Lower East Side. Ein Stück weiter, wieder in China, stehen wir nach dem Überqueren einer breiteren Straße wieder in einer anderen Welt. Sehr kultig, nette Galerien, Cafes, Bars. Den besten Kaffe des Urlaubs gab es an einer Ecke. den ersten Cocktail des Tages etwas später in einer rooftop bar. Der Cocktail war teuer und nicht besonders gut, aber dafür war der Blick einzigartig.

Anschließend noch einmal schnell zum Times Square, um dort im Hard Rock Cafe das Taschengeld für den lange gewünschten Pulli (Tochter) und die Trommel Sticks (Sohn) auf den Kopf zu hauen.

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links Italien, rechts China

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Blick von der Bar nach links
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Blick von der Bar nach rechts

 

NYC 5

Heute wurde es warm, ein Sommertag mitten im Oktober. Irgendwie haben wir die falschen Sachen mit: Fleece und Pulli sind definitiv zu warm bei 27°

Im T-Shirt standen wir gegen 11:00 Uhr auf dem Empire State Building. Erst als ich oben war wurde mir bewußt, dass ich ziemlich genau vor 15 Jahren schon einmal an der gleichen Stelle oben gestanden habe. Damals fehlte gerade etwas in Richtung Downtown. Die Fotos von damals habe ich schon in der Cloud und so konnte Lea eine Collage aus den beiden Bildern in die gleiche Richtung machen. Cool…

Nach einem Kaffe bei Starbucks ging es zur Grand Central Station. Alte Bahnhofsarchitektur versus neue Bahnhofsarchitektur von vor zwei Tagen. Beide auf ihre Art schön.

Direkt nebenan das Chryslerbuilding mit einer kleinen sehenswerten Lobby. Von aussen gefällt mir das Gebäude fast noch besser als das ESB.

Mit der U-Bahn ging es von dort etwa bis zur Mitte des Central Parks. Dort haben wir uns viel Zeit gelassen, haben in der Sonne auf dem Rasen gelegen und sind dann langsam nach Süden spaziert.

Zu guter Letzt haben wir uns was zu Essen im Viertel Astoria gesucht. Absolut nettes Viertel mit netten Restaurants, Bars. Gerne wären Antje und ich dort eingekehrt. Aber mit unseren Kids blieb es dann wieder bei einem Cheeseburger von McD.

So oder so, es bleiben genügend Gründe, diese Stadt eine weiteres Mal zu besuchen!

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Chrysler Building Lobby
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Strassenunterführung Central Park
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Blick in Richtung Lang Island City und Astoria
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Damals und heute
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Grand Central Station
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Klettern im Central Park

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NYC 4

Der Tag gestern in Stichworten und wenigen Bildern:

Besuch der USS Intrepid, war ok, aber nicht der Knaller. Von da zu Fuss den Hudson lang bis zum Beginn der High Line. Sehr schön darauf bis zum Ende gelaufen. Am Ende waren alle müde und wir sind zurück in die Wohnung.

 

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südliches Ende der High Line
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USS Intrepid, Museum, kann man machen, muss man nicht
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Blick von der High Line
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Blick von der High Line zurück

 

NYC 3

Am Samstag war unser Programm recht überschaubar. Wir sind entspannt los, um unseren Timeslot um 12:00 am One World Observatory zu nutzen. Die Abfertigung ging recht zügig, natürlich auch dort reichlich Sicherheitskontrollen, so wie am Flughafen.

Rasend schnell mit dem Aufzug nach oben, an dessen Wänden im Zeitraffer die Entwicklung Manhattans als Film gezeigt wurde. Sehr schön, ging nur viel zu schnell. Würde ich gerne noch einmal langsam schauen. Aus dem 102 Stock gibt es einen weiteren tollen 360° Panoramablick, allerdings komplett hinter Glas.

Anschließend sind wir zu den beiden Pools des ehemaligen World Trade Centers, Burger bei Burger King. Der nächste gebuchte Zeitslot war um 3:00pm im 9/11 Memorial Museum. Kaum drinnen treffen wir Bekannte aus Wuppertal. NYC ist halt auch nur ein Dorf!

Ausgestattet mit Audioguides auf den iPhones haben wir uns Im Museum sehr viel Zeit gelassen, waren über 3 Stunden drinnen. Sehr imposant gemacht, macht nachdenklich und traurig.

Sehr eindrucksvoll im übrigen auch der neue U-Bahn Bahnhof World Trade Center. Wie eine große Eishalle sieht er von oben aus.

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Heute morgen vor dem Frühstück ein elterlicher 9km Lauf aus dem Viertel aus rüber auf Roosevelt Island im East River. Dort bis zum Four Freedoms Park, ein Presidential Memorial für Franklin D. Roosevelt. Sehenswert der Blick auf das UN- Gebäude direkt auf der anderen Seite

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NYC 2

Ein traumhafter Tag, strahlend blauer Himmel. Mit der Metro ging es los in Richtung Brooklyn Bridge Park (BBP). Nach ca. 45 Minuten waren wir dort, um den Blick auf die Skyline zu genießen und anschl. über die Brooklyn Bridge nach Manhattan zu gehen.2016 10 USA 10

Vorher noch ein kleiner Spaziergang durch Dumbo, das Viertel direkt hinter
dem BBP  2016 10 USA 41   https://de.wikipedia.org/wiki/Dumbo_(Brooklyn)

mit vielen netten Geschäften und Cafes. Unseren Kaffee haben wir in einer kleinen Chocolaterie zu uns genommen.

Nach dem Gang über die Brück2016 10 USA 48e sind wir nach und durch SoHo gegangen. Dort ein Burger (für die Kids) und Salat für die Großen in einer Burgerei. Leider war Antjes Salat irgendwie nicht gut, sie hat danach öfter mal eine Toilette aufsuchen müssen

🙁 So oft, dass es dann schon fast knapp war zu unserem Termin bei Top of Rocks. Wie geplant waren wir aber zum Sonnenuntergang oben und genossen wieder das traumhafte Panorama der Stadt2016 10 USA 1182016 10 USA 1402016 10 USA 131

Auf dem Weg zur U-Bahn noch kurz abgebogen zum Times Square, der sich taghell erleuchtet und übervoll präsentiert.2016 10 USA 169

NYC

Gegen 08:30 haben wir Fishkill verlassen und sind über den Taconica State Park Highway nach Süden gefahren. Da wir so gar nicht einschätzen konnten, wie lange wir wohl brauchen werden, haben wir uns viel Zeit genommen, um auch auch bloss um 12:00 Uhr an der Wohnung zu sein.

Dort waren wir dann auch um 10:00 Uhr! Nicht schlecht für ca. 100 km. Fast ohne Stau sind wir bis vor die Tür gerollt. So früh hat uns aber keiner aufgemacht, darum erst mal einen Donut gefrühstückt. Anschl den Einkauf erledigt, um zumindest ein paar Sachen im Kühlschrank zu haben. Wieder mal waren wir schwer erstaunt über die hohen Lebensmittel Preise. auch haben gelernt, dass alles an der Kasse in Tüten gepackt werden muss, damit die Security auch weiß, dass wir das alles bezahlt haben ?!?. Unglaublich, welchen Unmengen an Plastiktüten so verschwendet werden.2016 10 USA 32

Um 12:00 Uhr hat uns Alexandra dann in das Appartment gelassen. Hiermit haben wir einen absolut guten Griff getan. Reichlich Platz, alles wie auf den Fotos und die Nebenstrasse macht einen ruhigen Eindruck.

Mit dem Mietwagen sind dann wir dann rüber nach Manhattan und sind ein wenig durch die Stadt gecruist. 2016 10 USA 18Viel Stau, Schrittgeschwindigkeit, Stillstand. Da die Stunde Parken in Manhatten so um die 23$ (20€) kostet, waren wir dann froh, als wir den Mietwagen dann bei Alamo abgeben haben. Anschl. durch leichten Regen rumgelaufen, ein Stück durch den Central Park 2016 10 USA 100zur 5th Ave und bis zum Rockefeller Center. 2016 10 USA 123Von dort oben wollten wir eigentlich denn Sonnenuntergang sehen, hätten aber erst einen Slot für 18:40 bekommen, zu spät. Für Morgen haben wir jetzt unseren Platz für 5:50pm gebucht. (Nachtrag Freitag: Heute ist das Wetter auch besser, mal wieder strahlend blauer Himmel :-)) Der Rückweg mit der Metro war unproblematisch und schnell, ca. 20min vom Rockefeller Center bis zur Wohnung.

Green Mountains

Nach dem kleinen Continental Breakfast (hier waren es es im wesentlichen Cornflakes und Kuchen) sind wir ohne festes Ziel weiter gefahren. Wir wollten schon recht nah an NYC rankommen, da wir morgen bereits um 12:00 einchecken können. Vorbei an Skigebieten und  endlosen Wäldern ging es wieder bei Traumwetter durch und entlang der Green Mountains weiter.

Film 1

Film 2

In Bennington kurze Kaffeepause und weitere Touren-Planung. Als Tagesendziel haben wir den kleinen Ort Millerton (NY) ausgeguckt. Auf dem weiteren Weg keine besonderen Sehenswürdigkeiten, bis auf die Bash Bish Falls, eine weiterer Wasserfall, ganz in der letzten Ecke von Massachusetts.. 3/4 Meile Fussweg hin. Ganz nett, aber das wenige Wasser ein klares Zeichen auf lange Trockenheit in der Region. Wenigstens ein paar Meter gegangen….

In Millerton waren wir dann gegen 17:30, nur war leider das einzige Hotel am Ort eine Baustelle. Sehr schade, der Ort war klein und übersichtlich. Gegenüber eine Tapas Bar und ein kleines Kino. Der Abend hätte so schön werden können. So mussten wir weiter, nur war in der Gegend direkt weder Hotel noch Motel auffindbar. Über das Navi vom Auto haben wir zwei Motels in jeweils 20 min  Entfernung gefunden und angesteuert. Bei dem einen sind wir direkt vorbeigefahren, bei dem anderen einen Blick ins Zimmer, rückwärts wieder raus und weiter. Aber nicht, ohne über das Motel WLAN noch ein neues Ziel zu suchen.

Schlussendlich sind wir jetzt in Fishkill angekommen und haben uns im Marriott Courtyard eingemietet. Nach einem schnellen Burger von Wendys (hier ist nix mit mal eben zu Fuss in eine nette kleine Bar) zurück in Hotel und noch zum Tagesabschluss mit den Kids eine Runde in den Pool.

Morgen früh bleiben uns nur noch 74 Meilen bis zu unserem Ziel in NYC!

Hummer und Wale

04:00 Aufstehen, 4:45 Abfahrt mit dem elterlichen Shuttle zum Flughafen Dus. Zwischenstopp in Paris, CDG. Der Wechsel von Terminal zu Terminal lief deutlich einfacher und entspannter als gedacht, die Wartezeit im neuen Terminal 2 war recht angenehm dank PlayStation 4 Stationen und Free Wifi.IMG_3170

Die 767 von Delta war nicht mehr die jüngste, das war an vielen Stellen deutlich zu spüren. Saukalt war es auch, aber wir sind ohne Erkältung nach 7:17 Stunden pünktlich gelandet.

Die Immigrationen lief anders als gedacht: Wir haben nämlich gedacht, wenn man das erste Mal mit ESTA einreist, stellt man sich dort an, wo 1st time ESTA entry (oder so ähnlich auf den Schildern steht). Nach 20 min in der Schlange meinte aber der Officer, dass wir ein Formular brauchen. Dies bekommt man aber in dem Bereich, wo „wiederholte Einreise mit ESTA“ steht. Diskutieren hilft nicht, also wieder zurück an den Automaten und dann aber zum Glück mit nur kurzem Anstehen zum nächsten Officer. Verstehe wer will.

Mit Shuttle Bus zur Rental Car Station um dort unseren Wagen in Empfang zu nehmen. Gemietet haben wir ein Standard SUV ohne Navi, bekommen haben wir ein XXL V8 SUV. 7 Sitzer, mit allem Zip und Zap, Navi und AppleCarPlay, Sehr nett.
Raus aus Boston nach Gloucester, nach ca. 1Stunde waren wir da. Zuerst Captain Bill, um unsere Plätze für das Whalewatching zu buchen. Anschließend sind wir zu unserem Motel gefahren, Captain Lodge. Das war dann so schlecht, wie befürchtet. Alles etwas kurz vor baufällig und gammelig. Aber wenigstens sauber und in der Bettwäsche hat augenscheinlich auch keiner vorher geschlafen. Gebucht haben wir es, weil sonst in der Nähe nichts mehr frei war.IMG_3187

Auch wenn es schwerfiel, haben wir uns noch einmal aufgerafft, um Essen zugehen. Alle waren wir sehr müde, aber es war zu früh, um schon schlafen zu gehen.

Im Gloucester House  gab es boiled und grilled Lobster, für die Kids Burger. Als wir gegen 19:30 Uhr zurück im Motel waren, wollten alle nur noch ins Bett.IMG_3190IMG_5450

Heute morgen dann: Regen. Ok, das war angesagt, wir waren drauf eingestellt. Also Regensachen rausgesucht, Kaffee und Kakao im Supermarkt nebenan geholt, um damit
ein kleines Muffin Frühstück noch im Zimmer einzunehmen. In aller Ruhe zusammengepackt (wir waren alles um 6:30 wach), um dann um 09:30 am Hafen zu sein. Dann eine echte Enttäuschung: Whalewatching wurde aufgrund des Wetters und der weiteren noch schlechteren Aussichten abgesagt … :-((
DSC_7419Wir stan
den dann etwas bedröppelt
in dem kleinen Laden, darauf haben wir uns alle sehr gefreut. Wir haben wohl so enttäuscht geguckt, dass die nette Dame uns noch ein Buch über Wale und eine CD mit Walgesängen mitgegeben hat.IMG_5453 DSC_7434

Was nun? Den Scenic Drive die Küste lang, dann ins Landesinnere in Richtung Ossipee See zum nächsten Motel. Die Küste erinnert uns mit seinen großen Granitfelsen sehr an die Gegend rund um Styrsö und die Schären in Schweden. Am Halibut Point in Rockport sind Antje und ich nach langem Zögern noch ausgestiegen und die 500 m zum Viewing Point gerannt. Auf der kleinen Klippe oben waren wir dann ganz froh, in dem Moment nicht auf dem Meer zu sein, es hat schon ordentlich gewindet.

Für die Fahrt haben wir uns viel Zeit gelassen, es hat auf der ganze Strecke bis 16:30 nur IMG_3194geschüttet. Mit Ankunft auf dem Parkplatz am Motel hat es aber pünktlich aufgehört, es klart aktuell ein wenig auf und morgen scheint die Sonne wieder.

Das Mount Whittier Motel macht ein deutlich bessern Eindruck als das zuvor, hier übernachten wir wie geplant zweimal.