03 – Tokio Tag 2 – Bunt

Wir haben den Tag mit einem Besuch im teamlabs Digital Art Borderless Museum gestartet. 3h darin gingen schnell rum. Leider können die Fotos nicht ansatzweise wiedergeben, wie die Installationen wirklich wirken. Man taucht sprichwörtlich in fortlaufend neu generierte Bilder ein, diese werden um einen herumgemalt, jedes Bild wird in dem Moment geniert und spielt teilweise mit den Besuchern.
Von uns und vielen anderen Besuchern gemalte Bilder werden lebendig und werden Teil eines großen Aquariums. Der Besuch hat sich in jedem Fall gelohnt und war das Highlight des Tages..

Claude hatte wieder einen guten Tipp für ein veganes Restaurant. Wir waren im Alchemy direkt in der Nähe des Museums, sehr empfehlenswert.

Nächstes Ziel: Tokio Tower. Der 1962 fertig gestellte Fernsehturm, dem Pariser Eiffelturm nachempfunden, hat zwei Aussichtsplattformen, eine auf 150m, eine auf 250m. Wir haben uns für die untere entschieden, im Nachhinein die richtige Wahl.

Danach ging es noch zum Kaiser Palast, der mit seinen Parks ein riesiges Gelände in der Stadt belegt. Aber am Ende konnten wir nicht viel sehen, auf das Gelände kommt man auch nur in Teilen, da der Kaiser dort noch lebt. Wir blieben außen vor und haben dann zum Abschluss des Tages einen kleinen Billard Salon angesteuert.

Im dritten Stock eines unscheinbaren Gebäudes haben wir super Billiard Tische vorgefunden. In Deutschland habe ich noch noch nie gesehen, dass die Kugeln nach der Rückgabe alle einzeln abgewischt werden und der Tisch abgefegt wird.

Zum Wetter: um die 23Grad, bewölkt, aber trotz Regenzeit die meiste Zeit trocken. Für einen Städtetrip ideal.

Und noch was zum Metro System: Das ist einfach und super organisiert. Mir fällt nichts ein, was in Deutschland irgendwo daran besser ist. Züge, Busse und Metro sind pünktlich und es gibt ein einfaches, Japanweit (!!) einheitliches Zahlungsmittel (Suica Card). Einmal im Handy installiert, lässt es sich leicht nachladen und mit kurzem Vorhalten wird abgerechnet. Davon sind wir in D gefühlt Lichtjahre entfernt.

02 – Tokio Tag 1 – Hunde- & Katzencafe

Der Flug war zwar lang, aber sehr bequem, die Einreise lief unproblematisch. Der bestellte Shuttleservice hat uns schon erwartet und nach 25min waren wir gegen 23:30Uhr im Hotel im Stadtteil Asakusa.
Das im Vergleich zu Dubai winzige Zimmer würde vermutlich 5-6 mal (keine Übertreibung) in die Familiensuite dort mit zwei Schlafzimmern und zwei Bädern passen! Für uns wäre das hier in Tokio unbezahlbar. Aber auch so lässt es sich gut leben: ein „normales“ Doppelbett und quer oben drüber das dritte Bett als Etagenbett.

Nach einer für mich sehr sehr kurzen Nacht ging es mit einem richtig guten Frühstück in Tag.  Zu Fuß ging es dann los, um die nähere Umgebung vom Hotel zu erkunden.  Nach einigen Minuten konnten wir eine kleine Kantoshow auf der Straße bewundern. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet, als ein Truppe mit vielen Lampinons an Bambusstangen gebunden an uns vorbei zog und sich formierte. Beeindruckend, wie die bis zu 50kg schweren Stangen ausbalanciert wurden.

Ein paar Meter weiter ist der Senso-Ji, einer der Hotspots und die älteste und bedeutendste Buddhistische Tempelanlage in Tokio. Die ganze Anlage war sehr, sehr voll, der Tempel selber hat uns nicht umgehauen, da haben wir in Vietnam und vor allem in Kambodscha schönere gesehen.

Wir ließen uns dann durch die angrenzenden Gässchen treiben, vorbei an unzähligen kleinen Läden und Imbissstuben – und – Hunde, Katzen und Kaninchen Cafés. Dort werden wohl vierbeinige Haustiere jeder Art bespaßt und versorgt..

Durch einen ruhigeren Teil von Asakusa ging es zum Ueno-Park, der uns ein wenig enttäuscht hat. Viel Los, aber als Park langweilig.

Mit der Metro ging es dann in den Bezirk Akihabara. Eine Gebiet voller Läden rund um Anime, Pokémon und anderen – für uns unbekannte -Spiele. Dazu lange lange Schlangen zu Austellungen und Events zu gleichen Themen oder um Fotos mit Anime- Stars (?) zu machen.

Dann noch ein kurzer Ausflug nach Ginza und der Shopping Meile mit den ganzen teuren Labels, eher austauschbar.

Irgendwann stellt sich ja an so einem Tag auch Hunger ein. Vegetarisch ist schon schwierig, vegan hier noch mehr. Trotzdem haben wir ein paar Busstops vom Hotel entfernt ein Restaurant gefunden, was ausschließlich vegane Gyozas in 11 Variationen serviert hat. Die haben uns begeistert und das war ein sehr schöner Tageabschluss!

01 – Abflug und Ankunft in Dubai

Lange war es ungewiss, ob wir die Reise überhaupt antreten können, um so schöner ist es, dass wir jetzt unterwegs sind. Zumindest erstmal hin nach Dubai, mal sehen, was in dieser Welt die nächsten Tage und Wochen noch passiert.
Aber: Wir bleiben zuversichtlich und sind voller Vorfreude auf die Reise, diesmal zu Dritt. Sohnemann hat sich Japan gewünscht, der Wunsch wurde ihm mit dem Abschluss des Abiturs erfüllt.

Was steht an? Erst mal Dubai für 3 Nächte, dann geht es weiter nach Tokio. Dort haben wir die ersten vier Nächte gebucht, alles, was danach kommt, ist noch offen und wird spontan entschieden.

Nach einem ruhigen und sehr angenehmen Flug sind wir dann gegen 02:00 Uhr im Hotel am Fuß der Palme angekommen. Nach etwas Verwirrung wegen der Zimmer konnten wir unsere sehr großzügigen und großen Zimmer beziehen.


Die Nacht war dann kurz, nach dem Frühstück ging es, immer noch verpennt, aufs Dach zum Pool, da wurden wir dann etwas wach.

Erfrischt ging es in die nahegelegen Mall und von dort aus zum Aussichtspunkt der Palme.
Der große Unterschied zu unserem Besuch dort 2024: Es war nichts los! Nur zu fünft waren wir auf der Runde, Der Krieg und der Sommer reduzieren die Touristenanzahl erheblich.

Mit dem Taxi ging es dann zur Dubai Mall, einer riesigen Mall, die wir zunächst erkundet haben, bevor es weiter zum Burj Kalifa ging. Nachdem wir den Ausblick von oben genossen haben, ging es wieder zurück an den Fuß des Wolkenkratzers, wo wir noch die sensationellen Wasser- und Lichtshows und – neu im Programm eine Lasershow – entlang der ganzen Höhe des Gebäudes, bewundert haben.


Noch ein Absacker an der Hotelbar und schon war der erste Tag rum.

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück an den Strand und einmal kurz in das pipiwarme Wasser des Persischen Golf. Lange haben wir es dort aber nicht ausgehalten, wir sind dann schnell zum Pool umgezogen.


Abends ging es dann zu einer YachtTour durch die Dubai Marina mit einem Abstecher raus auf’s Meer. Sehr chillig!


Ein weiterer Absacker an der Hotelbar, dann packen und nach einer kurzen Nacht kam um 05:10 Uhr der Fahrer zum Flughafen. Dort sitzen wir jetzt und steigen gleich ein in den Flieger nach Japan.

Fotos reichen wir nach, aber der erste BlogArtikel soll jetzt endlich mal online gehen.

P.S. Nachgereicht dank Onboard Wifi 🙂