Um 0730 wach geworden, näher an den Wanderweg gefahren, 15km gewandert, Über Umweg zur Küste, wieder auf die Wiese am Playa de Gerra. Brechend voll, nicht wieder zu erkennen, jetzt, am späten Abend aber nur noch WoMos.
Details und Fotos morgen
Nebel
Nach einer sehr ruhigen Nacht sind wir erst nach 10 Uhr weiter. Gefrühstückt haben wir ein paar Kilometer weiter auf einem Pass in dichtem Nebel. Sichtweite max 50m. Generell hat es der Gott der Aussicht heute nicht gut mit uns gemeint, auch die Aussicht auf die Gipfel später im Picos de Europa blieben in Wolken.
Vom Pass ging es runter bei 12% Gefälle bis die Bremsen stanken nach Pola de Lena. Kurze Stippvisite in Nava, der Stadt des Sidra. Wir kamen genau zur Mittagszeit an, die Geschäfte schlossen gerade, ebenso das Sidra Museum, vor dem wir geparkt hatten.
In Cangas de Onis haben wir einen kurzen Blick aus dem Autofenster auf die berühmte römische Brücke geworfen und sind dann schnell weiter.
Unsere Shoppingtour haben wir in Arenas de Cabrales durchgeführt. Von da aus in die Schlucht zum Anfang des in Spanien sehr bekannten Wanderweges Garganta del Cares. Unser Nachtlager haben wir vor imposanter Bergwelt aufgeschlagen, um morgen zeitig die Wanderung zu beginnen.
Zu späteren Abend hin hat sich der Parkplatz ein wenig gefüllt und die Fahrzeuge haben eine kleine Wagenburg gebildet.
Unter Geiern
Getreu dem Motto – Der Weg ist das Ziel – sind wir 17km weiter gelandet und stehen in Bárzana auf einem Stellplatz mit V+E (in keiner unserer Quellen aufgeführt, Koordinaten werden nachgereicht). Wir haben uns vor der Abfahrt aber nicht die Gelegenheit entgehen lassen, in dem Gebäude des Fahrradverleihs für 2€ p.P. ausgiebig zu duschen.
Lange haben wir kein Auto mehr gesehen mit einem anderen Kennzeichen als einem Spanischen. Wir sind Exoten hier in diesem kleinen Bergdorf. Englisch können hier nicht einmal die Jüngeren.
Mit unserem Langenscheidt haben wir in einer Sideria Tapas bestellt und sind sehr gespannt, ob das kommt, was wir uns vorstellen. Es dauert etwas länger, scheinbar musste erst mal eingekauft werden, zweimal wurden hier Einkaufstüten rein geschleppt.
In der Zwischenzeit üben wir das Sidra einschenken. Damit es besser klappt haben wir eine Touri-Hilfe auf die Flasche bekommen.
Auf dem Weg hierhin sind wir ein Stückb parallel zu unserer Fahrradtourstrecke gefahren und kamen dann an einem Berg vorbei, über dem min. ein Dutzend (vermutlich) Geier kreisten. Mal sehen, ob die Fotos mit dem Tele hier Klarheit bringen.
P.S. Die Tapas waren – um es nett auszudrücken – schlecht! In drei Soßen ertränkte Patatas, kalte Croquettas (zum Auftauen nicht lange genug in der Friteuse gelassen), undefinierbares Omelette, die Kinder haben noch nicht einmal die Pommes aufgegessen.
Bärentour
0800 Uhr Wecker, Fahrräder fertig gemacht, gefrühstückt uns schon ging es gegen 1000 auf den Bärenweg. Sehr schöne, familientaugliche Rad- und Wanderstrecke entlang eines kleines Flusses durch enge Schluchten und Tunnel ( der längste 301m lang). Oben angelangt haben wir in dem kleinen Örtchen Entrago an einem Zelt- und WohnmobilStellplatz (mit V+E) gepicknikt, bevor es wieder den gleichen Weg zurück ging. Am Ende von 6Stunden waren es imsgesamt 43km mit 350hm. Leider hat sich die Sonne nicht blicken lassen und die Gipfel ringsum waren noch in Wolken gehüllt, sonst wäre die Kulisse sicher noch eindrucksvoller gewesen.
Das nächste Ziel auf unserer Reise müssen wir noch aussuchen,
In die Berge
Wie schaffen es die verdammten Mücken ins WoMo, obwohl alle Netze zu sind? Es sind auch keine Zwergmücken, ganz im Gegenteil… Zwischen drei und vier wurde wieder gejagt! Anschl. alle (!) Fenster zu. Besser warm als ständig dieses Summen am Ohr.
Nach dem Frühstück ging es noch einmal an den Strand.
Gegen 16:00 Uhr haben wir unsen Lieblingsstrand verlassen. Ein Stück Autobahn, dann über Gardo ins Landesinnere.
Jetzt stehen wir bei Tuñón auf einem Parkplatz bei KM 0 des Bärenweges (Senda del Oso), den wir morgen mit dem Fahrrad in Angriff nehmen werden.
Strand Nr. 6
Drive-Thu Höhle und Steilküste
Da sitzen wir nun nach einem langen Tag direkt an der Steilküste, die Sonne ist weg und langsam wird es kühl, und geniessen den Ausblick bei einem Glas Weißwein….
Gegen 8:45 haben wir unsere schöne Wiese verlassen. Gestern Abend waren wir noch am Nachbarstrand Playa de Meron in dem vielfach gelobten Strandrestaurant essen. So ganz begeistert waren wir nicht, vielleicht hatten wir aber auch keinen guten Tag erwischt,.
Auf dem Weg nach Westen war unser grobes Ziel Luarca. Vorher wollten wir uns aber unbedingt noch die Höhle La Cuevona de Cueves anschauen, die in unserem WoMo Reiseführer so interessant klang. In Ribadesella ging es links ab, die Straßen dorthin waren weder in unserem Navi auf Basis OpenStreetMap noch in Google Maps, vollständig verzeichnet. So irrten wir teilweise ein wenig umher, mal ging 20% rauf, dann wieder runter, unter vielen sehr niedrigen Bäumen hindurch (gab hässliche Geräusche auf dem Dach). Irgendwann standen wir dann aber doch bzw. besser gesagt fuhren wir durch die imposante Höhle. Dahinter gab es dann endlich Frühstück und wir sind noch einmal zu Fuß durch die 250m lange Cueva marschiert. Weiter nach Gijon, dort haben wir erst einmal einen Großeinkauf bei Lidl gemacht, alle Tanks befüllt bzw. entleert und unser heutiges Reiseziel doch noch geändert. Gegen 16:00 Uhr kamen wir am Playa de Verdicio in der Nähe vom Capo de Penas, dem nördlichsten Punkt Asturiens, an. Wir stehen direkt an der Steilküste auf einer großen Wiese. Parkgebühr 2€. Jeder, der hier ein Wiese hat, macht daraus eine großen Parkplatz. Es war schon recht voll heute, wie wird es bei dem Wetter erst am Wochenende? Der Strand hier ist schön, kann aber nicht mit dem Playa de Gerra mithalten. Dafür ist unser Stellplatz besser. Mal sehen, ob wir bei der Brandung unterhalb von uns schlafen können, es rumpelt ganz schön.
Bilbao fällt aus
Fest entschlossen, Bilbao zu besuchen, sind wir gegen 12:00 (!) in Zarautz los gefahren. Über Getaria ging es die Küstenstraße lang. Idee war evt. noch eine Nacht in Bermeo einzulegen. die Kritik zu dem Stellplatz dort waren allerdings sehr unterschiedlich. In Lekeitio haben wir noch einen Zwischenstopp eingelegt. Der Stellplatz am Randdes Ortes ist bei ProMobil nicht aufgeführt. (Platz für ca. 15 WoMo, V+E ohne Strom. Jetons für Frischwasser gibt es in der Touristinfo, gut ausgeschildert) Nach der Schaukelei über die kurvigen und schmalen Straßen waren wir hungrig und zur rechten Mittagszeit dort. Leider waren die Restaurants am Hafen, die uns angesprochen haben, draussen voll und drinnen wollten wir nicht sitzen. Also in den Supermarkt und zur Selbstversorgung eingekauft.
Bermeo haben wir dann ausgelassen und sind direkt weiter Richtung Bilbao. Angepeilt haben wir den mehrfach beschriebenen Stellplatz oberhalb der Stadt. Nach 4km quer durch die Stadt (gab sicher auch einen anderen Weg) kommt uns kurz vor dem Ziel ein WoMo aus Portugal entgegen. Der Fahrer gab uns zu verstehen, dass der Platz wg. irgendeines Festes geschlossen ist. Lange Gesichter, eine echte Alternative gab es nicht. Also haben wir uns entschlossen, noch einmal dran zu ziehen und die Küste hinter Santander anzusteuern, noch einmal 120km Richtung Westen, allerdings über (gebührenfreie) Autobahn.
Etwas angenervt kamen wir dann gegen 2100 am Playa Gera hinter Comillas zur Ruhe. Jetzt stehen wir frei auf einer riesigen Wiese auf der anderen Seite der Straße ggü. vom Strand mit ca anderen 10 WoMo’s gut verteilt
Heute morgen kam der Brotwagen vorbei, kurz danach der Parkwächter und hat kassiert, 5+5€ je Nacht und Tag.
Surfers Paradies
Vorgestern haben wir unseren Platz (mal wieder) um 11:30 verlassen. Über Landstrasse ging es weiter in Richtung Biarritz. Dort haben wir uns einmal durch das Zentrum gequetscht. Parken natürlich ein Ding der Unmöglichkeit. Nach Biarritz zum ersten Mal auf eine französische Autobahn, so haben wir dann doch in Summe 3,70€ für die Maut bezahlt. (5km in Klasse 3). In Spanien wurde unser WoMo in Kat. 1 eingestuft und war damit so teuer wie ein PKW, das ist erträglich. In Zarautz sind wir ab und stehen jetzt auf dem Camping Talaimendi. Mit 39€ die Nacht nicht als günstig zu bezeichnen, aber schöne Lage oberhalb eines Golfplatzes mit herrlichem Blick auf’s Meer.
Der Plan war: hinstellen, Stühle raus, Buch, Strand.
Es fing aber damit an, dass wir mit dem WoMo in den durch den heftigen Regen der letzten Tage aufgeweichten Stellplatz so eingesackt waren, dass wir uns aus eigener Kraft nicht mehr bewegen konnten. Bewegen mussten wir uns aber, weil wir sehr weit rechts standen, die spanischen Parzellen sehr schmal sind und wir so noch nicht einmal die Markise ausfahren konnten, geschweige denn einen Stuhl aufstellen. Nach gut einer Stunden kam der Besitzer und hat uns mit seinem Mitsubishi rausgezogen. Den Platz in der ersten Reihe haben wir damit aufgeben müssen, aber die Aussicht haben wir auch aus der zweiten Reihe gegenüber, auf dem anderen Platz wird wahrscheinlich so schnell keiner außer einem Zelt hinkommen.
Zum Platz noch ein paar Infos: Viele junge Surfer, zwei oder drei Surf Camps. Trotzdem erstaunlicherweise recht ruhig. Zum Strand ein Fussweg, ca. 400m. In den Ort mit dem Fahrrad 5min. Dort ist der Strand auch schöner und das Meer hoffentlich sauberer (testen wir heute nachmittag). Heute ziehen leider ständig Duftwolken aus der naheliegenden Kläranlage über den Platz, das ist nicht so angenehm. :-((
FreeWifi theoretisch vorhanden, in der Praxis aber nicht zu nutzen weil einfach zu wenig Zugänge vorhanden.
WoMo ist geschmückt, das Finale werden wir noch hier schauen (hoffentlich ist heute mehr Stimmung in der Bar als gestern Abend), dann ziehen wir weiter in Richtung Bilbao.























